Judith.P.Fischer

 

Judith P. FischerPillowtalk

Objekte und Zeichnungen
2018

 

„Die Erfahrbarkeit von Haptischem, Fühlbarem und Begreifbarem ist essentieller Parameter des künstlerischen Werkverständnisses Judith P. Fischers. Dieser lustvolle Werkcharakter bestimmt die faszinierende Sinnlichkeit der einzelnen Objekte, aber auch den installativen Inszenierungsgestus.“ Carl Aigner 

In ihren aktuellen nimmt Judith P. Fischer das Thema von Veränderung und Transformation auf. Vertraute Formen und Strukturen aus der Natur und dem alltäglichen Umfeld stellt sie in einen neuen Kontext. Eine zentrale Rolle spielen dabei Form, Textur und Farbe. In den aktuellen Arbeiten zum Thema „pillowtalk/Bettgeflüster“ geht es um den Kontrast zwischen weichen, sinnlichen Formen, die man mit dem Polster und dem Bettgeflüster assoziiert und der starren Struktur der künstlerischen Umsetzung des Themas. Das Besondere an den Objekten ist die massige und massive Form, deren Oberfläche aber mit zarten feinen Bleistiftstrichen zeichnerisch überzogen ist. 

Ebenso feinstrukturiert sind auch die Bleistiftzeichnungen, die sowohl ergänzend zu den Objekten als auch eigenständig entstehen. Sie zeigen ein Wechselspiel zwischen Linie und Fläche an der Schnittstelle von Abstraktion und Naturnähe.

Judith P. Fischers Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen, wie z.B. Artothek des Bundes BKA/Wien, Museum Niederösterreich, Kunstsammlung des Landes Oberösterreich, Bibliothèque Nationale de Paris/France.

 

 

 


 

 

JUDITH.P.FISCHER setzt sich in ihren aktuellen Arbeiten mit den Themen Ornament und Funktion, Modul und Ganzheit, Beständigkeit und Vergänglichkeit auseinander. Dabei reicht die Bandbreite der verwendeten Materialien von Stahl und Bronze bis zu Silikon, Gummi, PVC und flexiblen, weichen Rundschnüren.

PATTERN ist eine mehrteilige Werkserie minimalistischer Stahlgebilde mit ornamentaler Ausprägung, die vielfältige Formationen im Raum oder an der Wand zulassen. Die Werke zum Thema variation élastique zeigen Arrangements bunter Rundschnüre im Raum, die, zu Casaden gefädelt oder zu Kugeln gewickelt, einen Dialog zwischen Ordnung und Chaos sowie zwischen visuellen und haptischen Reizen führen. Die Stahlarbeit LOOP ³ besteht aus drei Segmenten, die jeweils aus sieben Modulen in unterschiedlicher Konfiguration gefertigt sind. Gruppiert ergibt sich aus den drei Einzelobjekten eine Sammlung chaotischer Raumlinien. In den feinstrukturierten Bleistiftzeichnungen, die sowohl ergänzend zu den Objekten als auch eigenständig entstehen, geht es um ein Wechselspiel zwischen Linie und Fläche an der Schnittstelle von Abstraktion und Naturnähe. Judith. P. Fischer lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich.